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ABFAHRT

Streckenname

„Streif“

 

Start

1.665 m

 

Ziel

805 m

 

Höhendifferenz

860 m

 

Streckenlänge

3.312 m

 

Durchschn. Neigung

27 %

 

Max./Min. Neigung

85 % / 2 %

 

FIS Homologation

8647/10/07

Abfahrtslauf auf der Streif

Der Start der Streif befindet sich auf 1.665 m Höhe. Er gewinnt seine Besonderheit durch den steil abfallenden Startschuss und die darauffolgende berüchtigte "Mausefalle".

Bereits hier werden Mut und Selbstvertrauen der Rennläufer im extremen Mass gefordert. Die Kante der Mausefalle zwingt die Athleten zu Sprüngen von 50 m bis zu 80 m. Auch die anschließende "Kompression" verlangt den Läufern einiges ab. Der Übergang setzt den Körper enormen Fliehkräften aus, was auch schon Favoriten zum Verhängnis wurde.

Das „Karusell“ als S-Kurvenkombination von Steilhangeinfahrt und vor allem der langgezogene Rechts-Schwung der Ausfahrt entscheiden in großem Maße über Sieg oder Niederlage. Der nachfolgende "Steilhang" zählt zu den technischen Gustostücken im Weltcupzirkus. Nur perfekte Kanten und exaktes Timing können hier zum Sieg führen. Im Anschluß an den Steilhang kommen die Gleitstücke "Brückenschuss" und "Gschöss" , die neben gutem Gleitvermögen und Kondition auch einen schnellen Ski verlangen. Nach dieser Schussfahrt kommen die Läufer über die riskante Schrägfahrt entlang der "Alten Schneise" wieder zu einem technischen Teil.

Der Seidlalmsprung ergänzt seit 1994 als zusätzliche Streckenführung den Mittelteil. Wenn die Rennläufer schon am Ende ihrer Kräfte sind, folgt auf der Streif das dramatische Finale: die "Hausbergkante" - ein Sprung - dann ein schwieriger Links-Schwung über große Bodenwellen- die "Querfahrt" - schliesslich Zielschußkante und Zielschußkompression, wo Spitzengeschwindigkeiten bis 140 km/h erreicht werden. Über die "Rasmusleitn" werden die Läufer dann von den Anfeuerungsrufen der Zuschauermassen ins Ziel getragen , wo sie vom Publikum begeistert empfangen werden.