Hias Leitner
GEBOREN: 22. September 1935 in Kitzbühel
FAMILIE: 1961 Heirat mit Eva, Kinder: Wolfgang und Christian
1951 im Alter von 16 Jahren dem K.S.C. beigetreten, wurde Mathias „Hias“ Leitner 1952 österreichischer Jugendmeister in Zell am See. Der passionierte Skifahrer, Golfspieler und Wanderer kam 1954 in die österreichische Nationalmannschaft. Unter den vielen Top-drei-Platzierungen bei internationalen Rennen finden sich auch ein zweiter (1958) und ein dritter Platz (1962) in der Hahnenkamm-Kombination sowie zwei österreichische Meistertitel in Abfahrt und Slalom. 1960 fuhr Hias Leitner zur Silbermedaille im Slalom der Olympischen Winterspiele von Squaw Valley/USA. Nach seiner aktiven Karriere war er zwischen 1972 und 1999 als Trainer tätig und hatte als solcher großen Anteil an der Entwicklung von vielversprechenden Talenten zu Weltklasserennläufern. Auch Leonhard Stock, Stephan Eberharter und Benjamin Raich waren unter seinen Fittichen. 1997 bekam Hias das Verdienstkreuz der Republik Österreich verliehen.
Ski-Erfolge
(Von 1954 bis 1964 in der österreichischen Nationalmannschaft - nachstehend eine Auswahl der grössten Erfolge)
| 1952 | Österreichischer Meister Jugendmeister - Zell am See |
| 1955 | 1. Abfahrt um das "Goldene Schild" Wallberg, Tegernsee (GER) |
| 1956 | 4-facher Österreichischer Juniorenmeister in Lienz (AUT) 1. in Zakopane (POL) |
| 1957 | 1. Abfahrt bei der „Vor-WM“ in Bad Gastein (AUT) Goldcup-Sieger in Davos/Parsenn (SUI) 3. Kandahar-Abfahrt in Chamonix (FRA) |
| 1958 | 2. Slalom Lauberhorn-Rennen in Wengen (SUI) 2. Riesentorlauf in Adelboden (SUI) 2. Kombination Hahnenkamm-Rennen 3. Kandahar-Slalom in St. Anton (AUT) 2. Kombination am Holmenkollen (NOR) Goldcup-Sieger in Davos/Parsenn (SUI) |
| 1959 | österr. Meister in Abfahrt und Riesenslalom in Kitzbühel 2. Slalom Lauberhorn-Rennen in Wengen (SUI) 1. „Weisses Band“ in St. Moritz (SUI) |
| 1960 | Olympische Winterspiele/FIS Weltmeisterschaften Squaw Valley/USA: SILBERMEDAILLE im Slalom 1. Kandahar-Slalom in Sestriere (ITA) und in Wengen (SUI) 2. Kombination Lauberhorn-Rennen in Wengen (SUI) Nordamerikanischer Meister in der Kombination USA Harriman Cup Sieger im Slalom |
| 1961 | 1. Salom vom Ätna in Sizilien (ITA) |
| 1962 | 1. in Madonna di Campiglio (ITA) 3. Hahnenkamm-Kombination von Kitzbühel (AUT) |
| 1964 | 2. Slalom Lauberhorn-Rennen in Wengen (SUI) |
| 1966 | Profi-Weltmeister Gesamtsieg |
| 1967 | Profi-Weltmeister Gesamtsieg |
| 1968 | Profi-Weltmeister Gesamtsieg |
Ehrungen
| Sport-Ehrenzeichen des Landes Tirol in Gold | |
| 1957 | Goldenes Ehrenzeichen für höchste sportliche Leistungen K.S.C. |
| 1960 | Goldenes Ehrenzeichen für besondere Verdienste K.S.C. |
| 1962 | 3-fache Ernst Gertsch Auszeichnung für gleichmäßigste Leistungen innerhalb von 3 Jahren beim Lauberhorn-Rennen in Wengen (SUI) und Goldenes Lauberhorn-Abzeichen 2-facher Träger des Weißen Bandes, St. Moritz (SUI) Kombination |
| 1976 | Ehrenzeichen für 25 Jahre K.S.C. |
| 1988 | Ehrenzeichen des Tiroler Skiverbandes in GOLD |
| 1995 | Goldenes Ehrenzeichen vom Österreichischen Skiverband Ehrenzeichen in Gold mit Diamant vom Tourismusverband Kitzbühel |
| 1991 | Ehrenzeichen für 40 Jahre K.S.C. |
| 1997 | Verdienstrkreuz der Republik Österreich |
| 1999 | TSV Ehrenring |
Beruf
| Erlernter Beruf: Maurer | |
| 1954-64 | Österreichische Nationalmannschaft |
| 1964-72 | Ski-Professional USA |
| 1972-74 | TSV Trainer |
| 1974-76 | ÖSV Techniktrainer |
| 1976-99 | TSV Cheftrainer |
Hias ganz persönlich
| Gedanken zum Skirennsport einst und heute | Skirennsport einst und heute: Die Entwicklung vom reinen Amateur bis zum heutigen Profisport - Kameradschaft heute und früher? |
| Grösster Wunsch | Eine Welt ohne Krieg und Elend, dass ich meinen weiteren Lebensweg in Gesundheit und Zufriedenheit mit meiner Familie verbringen kann. |







