Das war das 73. Hahnenkammrennen

27.01.2013

Nebel, Sonne und strahlende Sieger. So könnte man die Rennwoche hier in Kitzbühel kurz zusammenfassen. Dabei hat die Woche eher verhalten begonnen, mit schlechter Sicht und schwierigen Bedingungen beim ersten Abfahrts-Training. Die Tage darauf wurden Betreuer und Athleten aber mit gutem Wetter und noch besseren Streckenbedingungen belohnt und alle Beteiligten fieberten auf die bevorstehenden Rennen hin.

Den Auftakt bildete der Super-G am Freitag, bei dem wenig Sonne, aber viel Begeisterung bei den tausenden Fans zu sehen war. Aksel Lund Svindal (NOR) konnte sich bei diesem Rennen vor Matthias Mayer (AUT) und Christof Innerhofer (ITA) durchsetzen. Bei der abendlichen Siegerehrung bekam man einen Vorgeschmack auf die Ereignisse am Samstag.

Dieser begann mit sternenklarem Himmel und klirrender Kälte und steigerte sich bereits vor Rennbeginn zu einem Traum-Tag. Dieser sollte es dann auch für Dominik Paris (ITA) werden. Mit viel Mut und beherztem Einsatz gewann er den Klassiker auf der Streif vor Erik Guay (CAN) und Hannes Reichelt (AUT). Die Zuseher bekamen wohl eine der besten Shows des Weltcup-Winters geliefert und feierten ihre Stars bis tief in die Nacht.

Der Sonntag begann mit guter Sicht und vielen Erwartungen der österreichischen Slalom-Läufer. Nach dem ersten Durchgang stand alles für eine sehr knappe Entscheidung im zweiten. Die ersten 10 Läufer lagen alle innerhalb eines Abstands von 60 Hundertstel auf die Bestzeit. In einem unglaublich spannenden Finale setzte sich schließlich Marcel Hirscher (AUT) mit Respektsabstand vor Felix Neureuther (GER) und Ivica Kostelic (CRO) durch. Letzterer gewann auch die klassische Kombination vor Alexis Pinturault (FRA) und Thomas Mermillod-Blondin (FRA).

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