Klaus Kröll denkt an Kitzbühel

16.10.2013

Klaus Kröll - perfekter Sprung (Mausefalle)

Eine Woche nach seiner Operation am linken Oberarm blickt Ski-Ass Klaus Kröll mit großer Zuversicht in die kommende Weltcup-Saison der alpinen Skirennläufer. Beim ersten Speed-Event in Canada (Lake Louise) möchte er am Start sein: „Auf Sieg werde ich in Lake Louise noch nicht fahren“, meinte der Öblarner bei einer Pressekonferenz in Wien.

Seit 2012 laboriert Kröll mit seinem Oberarm. Er stürzte damals beim Weltcup-Finale in Lenzerheide und wurde noch in der Schweiz operiert. „Die Muskulatur ist nicht zurückgekommen, auch beim Fahren habe ich es gemerkt und konnte aus der Kurve heraus weniger Druck auf den Ski aufbauen“, erörterte Kröll. In Absprache mit ÖSV-Arzt Martin Gruber entschloss sich Klaus Kröll daher zu einer neuerlichen OP. Diese ist erfolgreich verlaufen. Derzeit unterzieht sich der sympathische Skisportler einer Physiotherapie. Nächste Woche plant Klaus Kröll bereits ein Schneetraining. „Ich will Ski testen, damit ich das Gefühl nicht verliere.“  Kraft und Kondition sollen spätestens bis Jänner wieder voll da sein. Dann stehen auch die Abfahrtsklassiker von Wengen und Kitzbühel an. „Da hoffe ich, wieder ganz vorne stehen zu können“, freut sich Klaus Kröll.

Der Kitzbüheler Ski Club, Veranstalter der Hahnenkamm-Rennen, wünscht Klaus Kröll eine rasche Genesung und eine erfolgreiche Vorbereitungszeit!

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